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Alpenduft, frische Luft und neue Kraft tanken
Ihr Urlaub soll zu einem ersholsamen Naturerlebnis werden.

Daher stehen wir Ihnen gerne mit Wandertipps zur Seite und machen Sie bei unserem Gästewanderprogramm auf die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur aufmerksam. Während wir die Alpenrosenpracht auf der Seiser Alm im Juli bei unserer Blumenwanderung bewundern, erzählt die Heuerntewanderung von der traditionellen Arbeit der Bergbauern, durch welche die Seiser Alm seit Jahrhunderten gepflegt wird.

Bei unserer Burgenwanderung entführen wir Sie in die Zeit von Oswald von Wolkenstein und folgen seinen Spuren auf schattigen Wegen.
   
Compatsch - Saltner Schwaige - Schlern
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, Höhenunterschied: 613 m
Dauer: 3.00 h
Wir nehmen die mit 10 markierte Fahrstraße Richtung Goldknopf. Diese verlassen wir aber bald, rechts abbiegend. Noch ein kurzes Sück und wir treten in den Naturpark Schlern Rosengarten ein.
Unsere Wanderung verläuft nun durch die typische Landschaft der Seiser Alm; ausgedehnte Wiesen und Weiden von Waldbeständen umsäumt, sumpfiger Wiesengrund, natürliche Sammelbecken des Gebirgswassers, und alles ist umgeben von der großartigen Dolomitenlandschaft der Sellagruppe und des Schlernmassivs.
Der Steig 10 führt uns direkt in den Fahrweg Markierung 5, welcher uns, links abbiegend, leicht abwärts verlaufend zur Saltner Schwaige 1731 m Jausenstation bringt. In der Folge überqueren wir über eine architektonisch sehr interessante Brücke, den Frötschenbach und betreten nun eine auf dem ersten Blick schier unangbare, fast unfreundlich, anmutende Landschaft: Wir befinden uns im Bereich der Gämsen und Rehe; auch der Steinadler ist hier beheimatet. In vielen Serpentinen führt der Weg durch ausgedehnte Latschenfelder, um sich mit dem sogenannten Touristensteig, mit der Markierung 1, zu vereinen. Es führt uns über eine naturkundlich hochinteressante Gegend. Bald erreichen wir die Höhe des Schlernhochplateaus, und der nun angenehm, fast eben verlaufende Weg, bringt uns in kurzer Zeit direkt zum Schlernhaus 2457 m.

Informationen

Startpunkt: Seiser Alm - Compatsch
Dauer: 3:00
Höhenunterschied: 613 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Höchstgelegener Punkt: 2457 m


Von Saltria zur Langkofelscharte
Schwierigkeitsgrad: leicht, Höhenunterschied: 1006 m
Dauer: 6.00 h
Von Saltria (1675 m; hierher mit dem Bus) auf dem breiten Zubringerweg der Markierung 3 folgend zunächst durch den Ochsenwald, einem Weidegebiet, auf dem die Regelung des Viehauftriebs noch aus der Zeit von Maria Theresia stammt. Darüber erhebt sich majestätisch der Plattkofel.
Nach dem Ochsenwald durchquert man ausgedehnte Bergwiesen und ein bewaldetes Tälchen, dann zweigt rechts der "Santner-Weg" mit der Markierung 525 ab. Er führt uns im Anblick des gewaltigen Langkofels über die Confin-Böden, einen magischen Flecken Erde, der die Märchen der Dolomiten lebendig werden lässt. Danach geht es auf breitem Weg über Geröll hinauf in das Langkofelkar mit der Langkofelhütte (2252 m; Sommerbewirtschaftung) und auf steilem Geröllpfad weiter empor in die Langkofelscharte mit der Toni-Demetz-Hütte (2681 m; Bergstation des vom Sellajochhaus heraufführenden Gondelliftes); ab Saltria 3 1/2 Stunden.
Man wandelt auf den Spuren so bedeutender Bergsteiger wie Johann Santner, Luis Trenker und Johann Demetz, der die Hütte erbaute und nach seinem am Langkofel vom Blitz getöteten Sohn Toni benannte.
- Nach dem "Erlebnis Langkofel" über den Aufstiegsweg wieder ab.

Informationen

Startpunkt: Saltria (1675 m)
Dauer: 6:00
Höhenunterschied: 1006 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höchstgelegener Punkt: 2681 m


Seiser-Alm-Wanderung mit hochalpiner Zugabe
Schwierigkeitsgrad: schwer, Höhenunterschied: 656 m
Dauer: 5.00 h
Von Compatsch (1844 m; hierher mit Pkw oder Bus) auf Weg 7 zum Almgasthof Panorama (2014 m). Von dort wandern weitgehend eben auf Weg 2 über Almwiesen südwärts. - Der Schritt in Richtung Goldknopf.
Schau über die Felsgestalten Santnerspitze, Plattkofel, Sella, Cir und Geisler stehen wie Wächter rund um die riesige Almfläche. Dann in langem Zickzack empor zur Rosszähnscharte (2500 m), wo sich der Blick hinein ins ladinische Land öffnet. Über einen angenehmen Weg geht es dann kurz absteigend zum Schutzhaus Tierser Alpl (2440 m; Sommerbewirtschaftung); hier verdiente Rast mit dem freien Blick hin zur Marmolata, der Königin der Dolomiten. Weiter nun auf Weg 4 hinunter zum ehemaligen "Dialerhaus", dessen Name an einen Fremdenverkehrspionier erinnert; und dann zur Mahlknechthütte (2053 m, Berggasthaus). Der Blick über dunkelgrüne Wälder und hellengrünen Alpinrasen wirkt erfrischend und wohltuend. Von dort in weitgehend ebener Höhenwanderung auf breiten Wegen nordwärts zurück zum Ausgangspunkt.

Informationen

Startpunkt: Compatsch (1844 m)
Dauer: 5:00
Höhenunterschied: 656 m
Schwierigkeitsgrad: schwer


Wanderung auf den Puflatsch
Schwierigkeitsgrad: leicht, Höhenunterschied: 300 m
Dauer: 3.00 h
Vom Parkplatz am Compatsch (1844 m) kann man den Fahrweg oder den Sessellift-Puflatsch für den Aufstieg wählen (zu Fuß 1 1/2 Stunden Aufstieg). Von der Bergstation (2119 m) folgt man dem breiten Weg bergwärts bis zu einer Abzweigung und gelangt rechts auf der mit "PU" markierten Route zum Fillner Kreuz (2130 m). Hier geht es nun die Felsabbrüche entlang (eindrucksvoller Tiefblick) hinauf zum höchsten Punkt des Puflatsch (2178 m). Weiter geht es auf dem Pfad Nr. 13 zum Gollerkreuz, das über den nordwestlichen Steilabbrüchen der Puflatschalpe steht. Bei der nahen Jausenstation Arnika endet der mit "A" bezeichnete Fahrweg, über den man zur Liftstation zurückkehren.

Informationen

Startpunkt: Compatsch Seiser Alm (1844 m)
Dauer: 3:00
Höhenunterschied: 300 m
Schwierigkeitsgrad: leicht


Rund um den Puflatsch
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, Höhenunterschied: 850 m
Dauer: 4.30 h
Vom Hotel Icaro (1910 m) über den Wiesensteig westwärt zur Straße nach Pufels, auf der wir nun durch die Pufler Schlucht absteigen; diese Schlucht ist geologisch sehr interessant; beispielsweise finden sich dort aus Basaltgestein wachsende Steinrosen.
Kurz vor der ladinischen Ortschaft Pufels (1481 m) links in Richtung Schnürlsteig ab, Blick über das Grödnertal und seine Dolomitenwelt. Ein wunderbarer Panoramasteig (Markierung P) schlängelt sich nun durch eine romantische Sträucher- und Nadelbaumlandschaft, führt nordwestwärts in Richtung Panider Sattel und trifft oberhalb desselben auf den Steig 7; auf diesem nun westwärts zum Weiler Saxell (1429 m, Panorama) und weiter auf Steig 7 weitgehend eben die Hänge querend bis zur Verbindung mit Weg 8, wo etwas höher die bekannten Hexenstühle (zwei stuhlartige Felsblöcke) im Wald stehen (Wegweiser). Von dort schließlich mit Markierung 8 durch die Wiesen des Weilers Tiosels hinunter nach Kastelruth (1060 m), der Heimat der berühmten Kastelruther Spatzen (im fernen Jahr 1896 bot die Ortschaft Kastelruth nur 100 Gästebetten). - Mit dem Bus zurück auf die Seiser Alm.

Informationen

Startpunkt: Hotel Icaro (1910 m)
Dauer: 4:30
Höhenunterschied: 850 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Höchstgelegener Punkt: 1910 m


Hans und Paula Steger Gedächtnisweg
Schwierigkeitsgrad: leicht, Höhenunterschied: 170 m
Dauer: 2.00 h
Der Weg führt von Compatsch über die Wiesen (Markierung 30) hinein, quert die Fahrtstraße, hinauf zum Hotel Steger Delai, immer der 30 folgend, über die Almwiesen bis wir wieder zur Fahrstraße nach Saltria gelangen. Hier nehmen wir rechts den Weg 12A in Richtung Süden, hinein bis zur Laranzhütte. Kurz danach biegen wir links in den Weg12 ab, der uns hinunter ins Saltriatal führt. Für das letzte Teilstück nehmen wir den Weg 9 zu unserem Ziel nach Saltria. Der Weg stellt keine besonderen Ansprüche an den Wanderer, und an einigen kritischen Punkten sind Wegweiser aufgestellt, um die Orientierung zu erleichtern. Einfache Holzbänke entlang des Weges laden zum Rasten ein.

Informationen

Startpunkt: Compatsch (1825 m)
Dauer: 2:00
Höhenunterschied: 170 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höchstgelegener Punkt: 1850 m


Confinböden und Murmeltierhütte
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, Höhenunterschied: 400 m
Dauer: 6.00 h
Mit dem Bus von Compatsch nach Saltria (1718 m). Von dort vorbei an großen Almflächen (Ochsenwald = Gemeinschaftsalm der Kastelruther Bauern), durch dunkelgrüne Wälder zu den Confinböden (Wasserspeicher für das gesamte Grödental).
Der Wanderweg Nr. 525 führt am Fuße des Lang- und Plattkofels entlang bis zum Einstieg in die Langkofelscharte. Dort nach rechts auf Weg Nr. 527 ab, in Richtung "Piz Uridl" (Hohes Eck, 2109 m) und über die Communweiden (Gemeinschaftsalm) zur Murmeltierhütte (2150 m). Ausschank. Weiter hinunter in Richtung Saltnerschwaige und nach Saltria. Mit dem Buxi wieder zurück zum Hotel. - Geschichte der Wanderung: Der Ochsenwald und die Confinböden sind schon seit jeher Gemeinschaftsalmen der umliegenden und der Kastelruther Bauern. Der innere Teil der Confinböden, die wegen ihres Blumenreichtums unter den Felsriesen der Lagkofelgruppe geradezu berühmt sind, ist gleichzeitig Wasserspeicher des gesamten Grödentales.

Informationen

Startpunkt: Compatsch (1825 m)
Dauer: 6:00
Höhenunterschied: 400 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Höchstgelegener Punkt: 2150 m


Von Saltria rund um den Plattkofel
Schwierigkeitsgrad: schwer, Höhenunterschied: 540 m
Dauer: 8.00 h
Von Compatsch fahren wir mit dem Almbus bis Saltria (1675 m) und vom Florianlift bis zur Williamshütte (2100 m; Einkehrmöglichkeit). Von dort 45 minütiger Aufstieg zur Plattkofelhütte auf (2300 m; bewirtschaftetes Schutzhaus).
Als prächtige Höhenpromenade zwischen Rosengarten und Sellagruppe steht der Friedrich-August-Weg unter Dolomitenkennern hoch im Kurs. Auf diesem Wanderweg mit der Markierung 4/594 am Südhang der großartigen Langkofelgruppe vom Fassajoch bis zum Sellajoch (2242 m). Fesselnde Ausblicke zur Marmolada, Einkehrmöglichkeiten bieten die Sandro-Pertini-Hütte und die Friedrich-August-Hütte. Am Sellajoch angelangt, mit der Gondelbahn empor zur Toni Demetz-Hütte (2681 m) in der Langkofelscharte. Nach einer kurzen Pause nordseitig über Geröll hinunter zur Langkofelhütte (2253 m, bewirtschaftetes Schutzhaus), weiter hinunter zu den Confinböden und über einen breiten Weg zurück nach Saltria (1675 m). Von dort mit dem Buxi zum Ritsch und zurück zum Hotel.

Informationen

Startpunkt: Compatsch (1825 m)
Dauer: 8:00
Höhenunterschied: 540 m
Schwierigkeitsgrad: schwer


Rundwanderung im Osten der Seiser Alm
Schwierigkeitsgrad: leicht, Höhenunterschied: 457 m
Dauer: 3.00 h
Anfahrt mit dem Bus nach Saltria im Mittelpunkt der Seiser Alm (1675 m). Begleitet von der erst aufgegangenen Sonne teils eben, teils leicht ansteigend über einen breiten Forstweg mit Markierung 30 ostwärts und überqueren die herrlichen Prieswiesen (ca.1800 m) mit ihrem Prachtblick zur Plattkofel-Nordwand, aber auch zum mächtigen Langkofel. Dann auf dem breiten Weg 7 durch Wald und Wiesen hinauf zur beschaulichen Murmeltierhütte (2132 m, Sommerbewirtschaftung). Gemütlich über die Zallingerhütte (2037 m) und den breiten Weg 9 nach Saltria hinab. Mit dem Bus von dort zurück.

Informationen

Startpunkt: Saltria (1675 m)
Dauer: 3:00
Höhenunterschied: 457 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höchstgelegener Punkt: 2132 m


Von der Seiser Alm nach Tiers
Schwierigkeitsgrad: leicht, Höhenunterschied: 1425 m
Dauer: 6.30 h
Von Compatsch am Rand der Seiser Alm (1844 m; hierher mit der Kabinenbahn) auf Weg 7 zum Almgasthof Panorama auf (2014 m), wandern in der angenehmen Morgensonne weitgehend eben auf Weg 2 über sanfte Almflächen südwärts und dann hinan in Richtung Goldknopf.
Dann erklimmt man in vielen Serpentinen die Rosszähnscharte (2500 m) und erreicht jenseits kurz absteigend die Tierser-Alpl-Hütte (2440 m; Sommerbewirtschaftung; knapp 3 Stunden). Auf dem Bergsteig 554/3a nun südostwärts empor zum Molignonpass (2598 m) man trifft auf den wilden Molignon, dessen Wände mit atemberaubernder Steilheit ins Grasleitental abfallen. Dann geht es in steilem Abstieg über viel Geröll hinunter zur Grasleitenhütte (2134 m, Sommerbewirtschaftung; ab Tierser-Alpl-Hütte 1 1/2 Stunden). Abstieg in das Tschamintal - eines der unberührtesten Dolomitentäler, umgeben von steilen und schroffen Wänden. Man gelangt zum Weißlahnbad in Tiers (1173 m; ab Grasleitenhütte 2 Stunden), wo man per Bus die Nachhausefahrt antritt.

Informationen

Startpunkt: Compatsch (1844 m)
Dauer: 6:30
Höhenunterschied: 1425 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höchstgelegener Punkt: 2598 m


Über die Mahlknechthütte nach Saltria
Schwierigkeitsgrad: leicht, Höhenunterschied: 378 m
Dauer: 2.00 h
Vom Parkplatz Compatsch auf der Seiser Alm (1844 m) schnell mit dem Sessellift zur Bergstation Panorama auf dem Joch (2014 m, Berggasthaus). Wer es gerne sportlich hat, steigt in 20 Minuten zu Fuß auf dem leichten Fahrweg zur Bergstation an.
Am Panoramahotel genießt man nicht nur den sagenhaften Ausblick auf Santerspitze und Schlern, weit im Westen grüßen auch der Ortler und das Adamellogebirge. Der Weg führt auf gut präparierten Wanderwegen südwärts zum Goldknopf. Hier ändert sich nun die Aussicht und der Lang- und Plattkofel beherrschen immer stärker die Wanderung. In leichtem Auf und Ab gelangt man schnell zu den Nordhängen der Rosszähne. An der Mahlknechthütte (2053 m) genießt man einen herrlicher Ausblick auf den Molignon, die "Schneid", die Rosszähne und das Langkofelmassiv. Der Abstieg nach Saltria (1675 m) kann bequem zu Fuß (ca. 1 Stunde) angetreten werden. Von Saltria kehrt man mit dem Bus nach Compatsch zurück.

Informationen

Startpunkt: Compatsch auf der Seiser Alm (1824 m)
Dauer: 2:00
Höhenunterschied: 378 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Höchstgelegener Punkt: 2053 m


Wanderung über die Rosszähnscharte
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, Höhenunterschied: 825 m
Dauer: 5.00 h
Von Compatsch (1844 m) nimmt man die rechte Abzweigung an der Informationstafel und folgt dem Weg 7 in Richtung Almgasthof Panorama (2014 m). Am Joch angelangt, ist der Blick frei auf den Schlern, auf Lang- und Plattkofel.
Der Weg (Nr. 2) führt nun über ausgedehnte Blumenwiesen in Richtung Hotel Goldknopf. Bald darauf beginnt ein etwas beschwerlicher Aufstieg: In zahllosen Serpentinen schlängelt sich der schmale Steig durch die Schutthalden hinauf. Immer beeindruckender wirken die bizarren Zacken der Rosszähne. Am höchsten Punkt, der Rosszähnscharte (2500 m), durchschreitet man gleichsam den Felskamm der Rosszähne, biegt nach rechts ab und kommt bald zur Tierser-Alpl-Hütte (2440 m; Sommerbewirtschaftung; knapp 3 Stunden). Weiter auf Weg 4 hinunter zum Mahlknechtjoch (2168 m) und dann über den reizvollen Grenzweg der "Schneid" auf dem Weg Nr. 4/594 in langer Höhenwanderung ostwärts. Die Schneid stellt die Provinzgrenze zum Trentino und die Sprachgrenze zum Ladinischen dar. Nach leichtem Auf- und Ab erreicht man am Fassajoch die Plattkofelhütte, ein privates Schutzhaus mit Sommerbewirtschaftung (2300 m). Dann nimmt man gemütlich den Abstieg nach Saltria im Herzen der Seiser Alm (1675 m) in Angriff. - Von dort kehrt man mit dem Bus nach Seis zurück.

Informationen

Startpunkt: Compatsch (1824 m)
Dauer: 5:00
Höhenunterschied: 825 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Höchstgelegener Punkt: 2500 m


Auf den Schlerngipfel "Petz"
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, Höhenunterschied: 700 m
Dauer: 6.00 h
Die Straße auf die Seiser Alm ist ab 9 Uhr für PKWs gesperrt. Am besten man benutzt die Umlaufbahn von Seis nach Compatsch (1.828 m). Dann zu Fuß auf gut beschilderten Wegen über die Seiser Alm zur Saltner Schwaige (1.830 m). Hier beginnt der Aufstieg zur Schlernhochfläche und zum Schlernhaus (2.450m großer Baukomplex mit Sommerbewirtschaftung); ab Kompatsch 3 Stunden. Mittagsrast im historischen, 1885 von der Sektion Bozen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins erbauten Schutzhaus (Tipp: Kaiserschmarrn!). Bei gutem Wetter lohnt sich der 20-minütige Abstecher auf den Petz (2.563m), den eigentlichen Gipfel des Schlerns mit dem Kreuz. Der Abstieg führt uns auf Steig 2 über die Hochalm zum Tschafonsattel (2.020 m) und von dort durch die Felsschlucht der Bärenfalle hinunter nach Weißlahnbad in Tiers (1.200 m). Ab dort gibt ein Shuttlebus zurück nach Seis. (Fahrplaninfo am Schalter der Umlaufbahn).

Informationen

Startpunkt: Compatsch Seiser Alm (1824 m)
Dauer: 6:00
Höhenunterschied: 700 m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
Höchstgelegener Punkt: 2563 m


Rosengartenumrundung
Schwierigkeitsgrad: schwer, Höhenunterschied: 500 m
Dauer: 5.00 h
Eine attraktive Wanderung für alle gehbegeisterten und bergerfahrenen Wanderer, die phantastische Ausblicke auf die umliegende Bergwelt bietet. Paolinahütte (mit dem Sessellift oder vom Karerpass über den Weg Nr. 548 und 552), Weg Nr. 539 und 549 zur Rotwandhütte, Weg Nr. 541 über den Cigoladepass, Weg Nr. 550 zum Tschagerjoch, zur Rosengartenhütte (Kölner Hütte), Weg Nr. 549 und Nr. 552 zum Ausgangspunkt.

Informationen

Startpunkt: Paolinahütte
Dauer: 5:00
Höhenunterschied: 500 m
Schwierigkeitsgrad: schwer
Aufstiegsmöglichkeit: Sessellift Paolina


 
Wandern in Kastelruth
Rund um den Kofel
Ein absolutes Muss für jeden, der Kastelruth liebt.
Diese Kurzwanderung ist ein absolutes Muss für jeden, der Kastelruth liebt. Die Aussicht, die sie dabei genießen, ist ein Erlebnis von dem sie noch lange nach ihrem Urlaub zehren werden.

Der Weg führt durch den rechten Torbogen des Gemeindehauses Krausegg ansteigend, vorbei am Hotel Turm. (Lassen Sie sich von dem anfänglichen Anstieg nicht beeindrucken). Nach ca. 200 m verläuft der Weg durchwegs beinahe eben. Nach der Linkskurve biegen wir rechts ab, die breiten Stufen empor dem Schild Kalvarienberg folgend. Der Blick ist frei auf den Santner, den Schlern, den Puflatsch und auf die oberhalb des Dorfes herrlich gelegene Wiesenlandschaft, die Häusergruppe von Tiosels und den Weiler St. Michael. Der Weg führt einen Kreis beschreibend um den Kofel herum. Die Kapellen geben ihm das Gepräge eines Kalvarienberges. Links abbiegend erblicken wir den unten im Tal gelegenen Weiler Tisens und im Hintergrund das Rittner Hochplateau mit seinen Dörfern und dessen höchsten Punkt das Rittner Horn. Den Kreuzgang mit seinen Kapellen folgend, erreichen wir den sogenannten Infang, ein wahrhaft idyllisches Plätzchen. Altes Mauerwerk und der wuchtige Schlossturm, in dem eine Doppelkapelle eingebaut ist, erinnert an vergangene stolze Zeiten. Zu Ende des 12. oder zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde hier aus den Trümmern der einstigen Wallburg und den Überresten des römischen Kastells die mittelalterliche Burg erbaut, (Sitz der Herren von Kastelruth). 1675 ließ Georg Kraus das vom Verfall überlassene Schloss niederreißen und aus diesen Trümmern die Kapellen der Kalvarienberganlage errichten. 1835 ging der Kofel an die Gemeinde Kastelruth über. Zu verschiedenen Anlässen finden hierher Prozessionen und Bittgänge statt.
  
Kastelruth - Seis - Völser Weiher – Völs
Angenehmer Spazierweg von Kastelruth nach Völs.
Bis nach Seis folgen wir den Wanderwegen 6 und 7.
In Seis durchwandern wir die Ortschaft bis zur Talstation der Seiser Alm Umlaufbahn. Wir lassen die Talstation links liegen und nehmen die Fahrstraße Markierung 2 in südwestlicher Richtung bis zum Hotel Salegg. Hier zweigen mehrere Steige ab, wir bleiben beim Steig 2 der am Hotel vorbei in den Wald führt. Nach ca. 50 m überqueren wir den Weisenbach und kurz danach den Vergeser Graben. Es ist dies ein angenehmer Spazierweg, er führt beinahe eben verlaufend, zur Gänze im erfrischenden Schatten des Vigiler Waldes. Oberhalb vom Hotel Vigiler Hof verläuft er mäßig ansteigend, immer durch dichtes Waldgebiet, überquert den Strasser Graben, und bringt uns in kurzer Zeit hinauf zum Völser Weiher (1056m). Es handelt sich hier um einen künstlichen Weiher, der in frühren Zeiten von den auf Schloss Prösels residierenden Herren von Völs- Colonna als Karpfenteich errichtet wurde. Gespeist wird er von einer Quelle, die am Fuße des Schlerns entspringt und Schlernblut genannt wird.
Am südwestlichen Ufer des Weihers, in unmittelbarer Nähe des Hotels Waldsee, nehmen wir die Markierung 1. Der Weg führt nun durchgehend bergab, vorbei am Ansitz Zimmerlehen, über wundeschöne Wiesenlandschaft mit freiem Blick auf den Orten Völs, Schloss Prösels, den Bozner Talkessel und im Hintergrund auf das Mendel Gebirge und bringt uns hinunter nach Völs am Schlern (880m).
Für die Rückfahrt nach Kastelruth empfehlen wir den Bus welcher im Halbstundentakt zwischen Völs und Kastleruth verkehrt. Bushaltestelle in Untervöls beim Kreisverkehr.

Sehenswert:
• der Völser Weiher
• Ansitz Zimmerlehen
• schöne Ausblicke an meheren Stellen

Einkehrmöglichkeiten:
• Vigilerhof
• Gasthaus Völser Weiher
• Hotel Waldsee
 



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